‚personal private bedroom‘ veröffentlicht, neues Konzertprogramm im November

Tag!

Eine gute Woche ist vergangen seit mein Album ‚personal private bedroom‘ erschienen ist. So zurückgezogen und ‚kopfhörer-ig‘ das Album klingt, ist live spielen natürlich eine feine und ästhetische Sache. Ob ‚bedroom‘ live gespielt wird, ist noch in t.b.d.

Doch: Neben der Produktion des Albums habe ich in den letzten Monaten ein weiteres Konzertprogramm erarbeitet, das reich im Jazz und voller Live-Energie steckt:

„statlant“

„Ich fuhr am Abend durch ein Viertel. Da weinte das Kind an Muttis Hand, als die Obdachlosen nicht aufhörten zu betteln. Ein straffer, fast zerrender Griff geht auch in der Großstadt, wie ich sehen konnte. Nicht weit davon strahlte das Licht aus den wandhohen Fenstern der Stadthäuser. Man sah ihn nur, doch hörte nichts von dem Streit, der da vor sich ging. Über den Dächern strahlten schon die grauen Wolken vor dem Blau. Von der Ampelkreuzung aus war das anonyme Treiben auf den Fußwegen so druckvoll wie immer. Weiter, nach hause. Der Abend kam.statlant ist ein instrumentales Jazz-Konzert, inspiriert vom Leben in der großen Stadt. Die Ideen der Menschen dort, die Dichte des Treibens, der Puls der Zeit. Alles große Gedanken, die mich als Musiker ansprechen.
Da gibt es zart auskomponierte Themen, Ruhe und eine Freude an klarer Festlegung. Wo Schönes scheint, ist Dunkel. Und auch dort ist die Stadt meistens stark.“

maik antrack: b,comp
thibault falk: keys
dominik sell: git
david guy: drums

Einlass: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Konzertpreis: min. 10€

Anmeldung ratsam! Mail an: info@kunstfabrik-schlot.de

3G Einlass

mehr Infos:

https://www.maikantrack.de/statlant-jazz-und-text/

https://kunstfabrik-schlot.de/programm/

https://fb.me/e/4bK4JpPOX

Grüße in den Herbst, m

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personal private bedroom – RELEASE

An diesem goldenen Herbstmorgen steht die Sonne im Osten gerade so über den Dächern der alten Häuser. Ein paar Jetstreams am Himmel, die wummernde Stadt ist schon eine Weile erwacht. In den Hinterhöfen zerfällt der Sound der Nacht zu ein paar Reflexionen.

Es ist der 1. Oktober 2021, voriges Jahr um diese Zeit schaute der Laden in Richtung düster. Neu war, was postmoderne Gesellschaft und Globus schon lange nicht mehr kannten. Schon bald würde die Verführung frischen Espressos dem Dunst des Dezembers weichen. Lebensfarben ausgesaugt zu grau. Rollläden krachend runter. Verwaiste Schulhöfe, verstaubte Konzertbühnen.Der unsichtbare Regen durchdrang noch nie so schnell die Jacke. So sollte es weitergehen.

In diesen Monaten entstand mein neues Album ‚personal private bedroom‘. Ein schnelles Zwischenwerk. Es ist der Raum des Rückzugs, der privaten Stille. Und man hört ihn überall auf den Stücken. Zurückgezogen, mit nur ein paar rauen Songs und überwiegend Instrumentals, läuft es kompakt seiner beengten Wege. Ein Sound intimer Nähe und stoischem Fluss. Pur Indie und expressiv.

Maik Antrack – personal private bedroom 01.10.2021

Mit dem Kauf besitzt du das Album und förderst unabhängiges Musikschaffen:
https://maikantrack.bandcamp.com.

Apple Music:
https://music.apple.com/…/personal-private…/1585815620

Spotify:
https://open.spotify.com/album/59iCxuNbNEBC8uGFgqTEAZ

Sowie auf den bekannten Plattformen.

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personal private bedroom

Hallo nach draußen!

Ich freue mich, ein neues Album zu veröffentlichen. personal private bedroom wird Anfang Oktober 2021 erscheinen. Es gibt frische Sounds und ein paar Songs. Kommt mit auf die Reise! Vorabinfos gibt es hier:

coffee&sound!, M

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LIVE: 28. / 29.07.21 @ JAZZCLUB SCHLOT

Ich freue mich, zu Ende des Julis mit dem syrischen Gitarristen Amr Hammour im Berliner Schlot aufzutreten. Zwei Abende, zwei Konzerte. Lineup:

Thibault Falk – Tasten, David Guy – Schlagzeug, Maik Antrack – bass und Amr Hammour – Gitarre.

Amr spielt im Metheny Sound seine eigenen Stücke, weiche Gitarrenlinien, ein paar Songs streuen sich zwischen instrumentalen Jazz.

weitere Infos:

https://kunstfabrik-schlot.de

https://www.facebook.com/events/891241048094996

https://www.facebook.com/events/179714217534579

See ya. M

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The Arc

it does not stop just because you talk about it loud
it is not just a personal impression when your forever comes crashing
it is not just a personal impression if humans turn against you
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LIVE: 13.08.20 b-flat berlin

die hitze, der keller. SOUND. einen jazzgig dieser tage als kollektiven „warmup“ zu bezeichnen ist wohl ein schlechter kalauer.. anyway. donnerstag, 13.08.20 mit oliver hafke ahmad & band im b-flat berlin. inforadio hats als eins von drei konzerten im programm empfohlen,field-notes durchpflügte den urbanen dschungel und hier gibt’s den push:

https://www.field-notes.berlin/de/programm/50942/oliver-hafke-ahmad-future-blues

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LIVE | SPIEGELSALON Charlottenburg

Im grauen Monat November gesellt es sich in ansprechendem historischen Ambiente besonders gut.

Der kleine Spiegelsalon in Charlottenburg dient diesmal als Bühne für einen kulturvollen Abend rund um die Ferne, erforschendem Jazz und dem Lauschen unaufgeregter Musik.
Farbige Stücke, dunkel oder leuchtend, behutsam gestaltete Klangwelten führen in die Ferne. Mit David Guy und Jana Liebschwager an meiner Seite spiele ich mein Programm ooceeyaan.

http://www.maikantrack.de/ooceeyaan-elektronisches-pressekit/ für mehr Infos

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Stich-punkte über’s Wasser

Ein Making-of ‚Stiller Ozean‘ hier zu tippen würde den Rahmen sprengen, hätten doch die ganzen Staubkörner zwischen den Zeilen der Geschichten überhaupt gar keinen Platz. Und Zeitungsartikel-like führt die Auswahl einiger Punkte schließlich immer zu einer Verengung des Blickfeldes. Von daher ein paar einkreisbare Perspektiven.

wasnichtmitkann

  • Gitarren,Bässe,Technik – Alles zu viel Gepäck für eine Reise über den großen Ozean
  • zu viel Papier – Verstreut sich, wird dreckig, keimt, schmiert in der Luftfeuchtigkeit um den Äquator
  • alte Schuhe – es sind neue Pfade, die verlangen neue Schuhe
  • der gute Van – lange geliebt gefahren und ohne Breakdown unterwegs gewesen. Weg nun denn ein Schiff ist das Ding sicher nicht

wasdannmitkam

  • die letzten zerfasernden T-Shirts
  • ein einziger Koffer
  • Laptop
  • ein australisches Schreibheft in Rot, liniert
  • ausgewählte Stifte
  • ein Füller

waswichtigwar

  • ein 2-Oktaven- USB-Keyboard mit ein paar zusätzlichen Controllerfunktionen

wiesdannging

Hier und dort zu sein, auf einem Abhang sitzen oder am Felsen Angst haben, dass man absegelt. Für einige Zeiten auf einer Fahrt zu sein macht die Sinne frei für Eindrücke. Alles kommt, alles geht rein. Mit einem Keyboard kompakt unterwegs sitzen dann die kleinen Einfälle nie weit weg von dir. Kommen in die Finger, die Tasten halten sie fest. Du kritzelst was oder eine Zeichnung. Kaum auf Papier oder im Sequenzer, ist es vielleicht gleich wieder weg. Und wenn du dir vornimmst diese kleine Idee jetzt anzuarbeiten lässt sie ihre inspirative Kraft sowieso gleich von dir. Und so schwebt das Stück für einen kurzen Moment zum ersten Mal wie eine Wolke über der Pazifikinsel. Zieht weiter, löst sich. Und erst später irgendwo über Land bildet sie sich wieder. Dann greif sie dir.

wiesmehrwurde

Das erfährst du auf einem Konzert von mir. Keins da? Nimm‘ doch Kontakt auf und organisiere deins. Es ist bewegend und malerisch.

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Der Frühherbst

Hey,!

Die zu heißen Tage scheinen für dieses Jahr abgewandt und schlagkräftig in Richtung Südhalbkugel zu ziehen. Ein paar schöne Konzertausflüge im Sommer liegen zurück und bleiben in Erinnerung.

Auf dem Schreibtisch

Zur Zeit sind einige Instrumentals in der Ausarbeitung. Damals waren sie als Skizzen auf von Stachelgras juckenden Wiesen entstanden. Die rohen Linien oben und Verläufe im Untergrund, alles fließt zusammen und findet sich – ganz unpathetisch – auf dem Schreibtisch wieder. Dort warten wie die Paletten eines Malers die Akkorde, Deutungen und Drehungen, die einem Stück den richtigen Geschmack geben. Vom Schreibtisch in der Mache: The Apollo.

Heimelige Konzerte

Bewegende Konzerte in gemütlichem Ambiente – davon spielte ich ein paar in der letzten Zeit. Für einen reichen Kulturabend bei dir brauchst du einen Beitrag? Tritt gerne in Kontakt und informiere dich über meine Konzertprogramme.

Bis Bald,

M

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