LIVE | SPIEGELSALON Charlottenburg

Im grauen Monat November gesellt es sich in ansprechendem historischen Ambiente besonders gut.

Der kleine Spiegelsalon in Charlottenburg dient diesmal als Bühne für einen kulturvollen Abend rund um die Ferne, erforschendem Jazz und dem Lauschen unaufgeregter Musik.
Farbige Stücke, dunkel oder leuchtend, behutsam gestaltete Klangwelten führen in die Ferne. Mit David Guy und Jana Liebschwager an meiner Seite spiele ich mein Programm ooceeyaan.

http://www.maikantrack.de/ooceeyaan-elektronisches-pressekit/ für mehr Infos

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Stich-punkte über’s Wasser

Ein Making-of ‚Stiller Ozean‘ hier zu tippen würde den Rahmen sprengen, hätten doch die ganzen Staubkörner zwischen den Zeilen der Geschichten überhaupt gar keinen Platz. Und Zeitungsartikel-like führt die Auswahl einiger Punkte schließlich immer zu einer Verengung des Blickfeldes. Von daher ein paar einkreisbare Perspektiven.

wasnichtmitkann

  • Gitarren,Bässe,Technik – Alles zu viel Gepäck für eine Reise über den großen Ozean
  • zu viel Papier – Verstreut sich, wird dreckig, keimt, schmiert in der Luftfeuchtigkeit um den Äquator
  • alte Schuhe – es sind neue Pfade, die verlangen neue Schuhe
  • der gute Van – lange geliebt gefahren und ohne Breakdown unterwegs gewesen. Weg nun denn ein Schiff ist das Ding sicher nicht

wasdannmitkam

  • die letzten zerfasernden T-Shirts
  • ein einziger Koffer
  • Laptop
  • ein australisches Schreibheft in Rot, liniert
  • ausgewählte Stifte
  • ein Füller

waswichtigwar

  • ein 2-Oktaven- USB-Keyboard mit ein paar zusätzlichen Controllerfunktionen

wiesdannging

Hier und dort zu sein, auf einem Abhang sitzen oder am Felsen Angst haben, dass man absegelt. Für einige Zeiten auf einer Fahrt zu sein macht die Sinne frei für Eindrücke. Alles kommt, alles geht rein. Mit einem Keyboard kompakt unterwegs sitzen dann die kleinen Einfälle nie weit weg von dir. Kommen in die Finger, die Tasten halten sie fest. Du kritzelst was oder eine Zeichnung. Kaum auf Papier oder im Sequenzer, ist es vielleicht gleich wieder weg. Und wenn du dir vornimmst diese kleine Idee jetzt anzuarbeiten lässt sie ihre inspirative Kraft sowieso gleich von dir. Und so schwebt das Stück für einen kurzen Moment zum ersten Mal wie eine Wolke über der Pazifikinsel. Zieht weiter, löst sich. Und erst später irgendwo über Land bildet sie sich wieder. Dann greif sie dir.

wiesmehrwurde

Das erfährst du auf einem Konzert von mir. Keins da? Nimm‘ doch Kontakt auf und organisiere deins. Es ist bewegend und malerisch.

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Der Frühherbst

Hey,!

Die zu heißen Tage scheinen für dieses Jahr abgewandt und schlagkräftig in Richtung Südhalbkugel zu ziehen. Ein paar schöne Konzertausflüge im Sommer liegen zurück und bleiben in Erinnerung.

Auf dem Schreibtisch

Zur Zeit sind einige Instrumentals in der Ausarbeitung. Damals waren sie als Skizzen auf von Stachelgras juckenden Wiesen entstanden. Die rohen Linien oben und Verläufe im Untergrund, alles fließt zusammen und findet sich – ganz unpathetisch – auf dem Schreibtisch wieder. Dort warten wie die Paletten eines Malers die Akkorde, Deutungen und Drehungen, die einem Stück den richtigen Geschmack geben. Vom Schreibtisch in der Mache: The Apollo.

Heimelige Konzerte

Bewegende Konzerte in gemütlichem Ambiente – davon spielte ich ein paar in der letzten Zeit. Für einen reichen Kulturabend bei dir brauchst du einen Beitrag? Tritt gerne in Kontakt und informiere dich über meine Konzertprogramme.

Bis Bald,

M

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Live @ Divan

Charlottenburg, das war angenehm!
Im Rauschen, Schnellen und Hektischen ist die Konzentration bei einem Konzert unschlagbar.

‚ooceeyaan‘ gestern im Divan. Heimlich. Klingend. Geschmackvoll.

David Guy //dr, Jana Liebschwager //pn

Danke Alle für den tollen Abend!

Fotos: Carlos

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LIVE

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LIVE


Eintritt frei gegen Hutspende nach dem Abend. Freut Euch auf poetische Musik.

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Live

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Stiller Ozean – Release

Vor mehr als drei Jahren unternahm ich die bisher größte Reise. Juli 2015. Durch strahlendes Morgenrot fuhr ich im Auto eines Freundes durch die erwachende Stadt zum Flughafen. Ein paar Stunden später schaute ich durch das Fenster im Flugzeug, sah wie die Rollbahn kleiner und kleiner wurde. Kingsford Smith, Sydney. Der Dunst. Der Dreck. Die Weite. Das Meer. Man würde wieder nach Nordwesten fliegen um nach Europa zu gelangen. Tatsächlich ging es nach Osten. Wo es weithin nichts als Wasser gibt. Die Stille, die trügt. Der Ozean, der bebt. Die Datumsgrenze überschritten, landete ich am 5. Juli gegen 22 Uhr in Avarua auf Rarotonga nachdem ich am 6. Juli gegen 10 Uhr losflog. Viele Flughäfen und Aufenthalte später hatte ich mit einigen Stops den Pazifik überquert und das kleine 2-Oktaven-Keyboard war perfekt um den Blasen nachzustöbern, die da vom Grund auftrieben.

„Stiller Ozean“ ist mein neues Album. Entstanden im Pazifik in Blau, Blau, Blau. Eine atmosphärisch wabernde Tauchfahrt. Überwältigung oder Ausgeklinkt-sein. Ein raues Werkstück. Eine sanfte Farbe. Herausforderung oder Kante. Tiefe.

Apple Music: itunes – Link

Spotify: spotify – Link

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Fünf Wochen Sommer

Gerade noch an Songs der Stadt für eine Sängerin gearbeitet, klopft der Sommer an die Tür. Die Stadt und ihre große Sehnsucht nach Aufmerksamkeit wird in den Sonnewochen diesen Jahres einen Einwohner weniger haben.

Fünf Dinge kommen zusammen und nur ein paar Stichpunkte kurz:

  1. Album fertig! Stiller Ozean!
  2. Fünf Wochen Road vor mir!
  3. VLUN in der Mitte
  4. Mitteldeutschland
  5. Bücher, die gelesen werden wollen

Lasst es euch gut gehen!

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